Osteosarkom
Klinik
Symptomatik: Zunehmende, oft als belastungsabhängig empfundene Schmerzen der betroffenen Region, derbe Schwellung und Überwärmung mit darüber verdünnter Haut und vermehrter Gefäßzeichnung, gelegentlich pathol. Fraktur, Bewegungseinschränkung im benachbarten Gelenk, Rö: Osteodestruktion mit Spiculae. Labor meist unspez. (BSG, AP und LDH können erhöht sein).
Befallsmuster: Typische Lokalisation Metaphysen langer Röhrenknochen, am häufigsten (50 %) im Kniebereich. Bei 20 % der Pat. initial bereits sichtbare Fernmet. vorwiegend in der Lunge; 80–90 % der übrigen Pat. haben schon eine Mikromet.
Diagnostik: Übersichtsaufnahme des ges. befallenen Knochens in 2 Ebenen und Skelettszintigramm mit ROI-Vergleich (wichtig für die Vorhersage des Ansprechens auf eine neoadjuvante CTx). CT, immer MRT des gesamten befallenen Knochens (mit dynamischer Gadolinium-Untersuchung), auch zum Nachweis von Skip-Läsionen. Rö-Thorax in 2 Ebenen, CT des Thorax.



