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Hier finden Sie Kommentare zu interessanten Kongressen und Veranstaltungen, Neuigkeiten aus Forschung und Entwicklung sowie Interessantes aus Gesundheitspolitik und dem Gesundheitsmarkt.
Die Kombination von Sunitinib mit Docetaxel steigert die Gesamtansprechrate von Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2/neu-negativem Mammakarzinom im Vergleich zu Docetaxel allein. Das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben werden allerdings nicht verlängert. ... mehr
Carboplatin und Cisplatin sind in der Ersttherapie des fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinoms vergleichbar effektiv. Beide Substanzen haben aber unterschiedliche Toxizitätsprofile. ... mehr
Zahlreiche Einzel-Nukleotid-Veränderungen des Genoms steigern das Risiko für kolorektale Karzinome. Möglicherweise werden schon bald einfache Tests für die Ermittlung des Darmkarzinomrisikos zur Verfügung stehen. ... mehr
Eine Metaanalyse belegt den großen therapeutischen Wert der Strahlentherapie: Die Bestrahlung halbiert das 10-Jahresrezidivrisiko früher Mammakarzinome nach brusterhaltender Operation, die Mortalität sinkt um etwa ein Sechstel. ... mehr
Bevacizumab plus Chemotherapie verlängert das progressionsfreie Überleben von Patientinnen mit Ovarialkarzinomen im Vergleich zu Chemotherapie allein um etwa 1,5 Monate. ... mehr
Ein Mailing-Programm mit Fragebögen und gezielten, individuellen Rückkopplungs-Schreiben verbessert die Ernährungsgewohnheiten von Krebsüberlebenden dauerhaft. ... mehr
Zwei Jahre adjuvant Tamoxifen gefolgt von 3 Jahren Anastrozol reduziert die Rezidivrate postmenopausaler Frauen mit frühen Mammakarzinomen im Vergleich zu einer 5-jährigen kontinuierlichen Tamoxifen-Behandlung. Die Sequenztherapie ist mit einer geringeren Toxizität assoziiert. ... mehr
Ärzte, die sich rasch über onkologische Leitlinien zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen informieren wollen, können dafür nun auch eine App nutzen. ... mehr
600 mg ASS für 25 Monate senken die 4-Jahres-Inzidenz von Kolonkarzinomen bei Patienten mit Lynch-Syndrom (hereditäres nicht polypöses Kolonkarzinom) auf etwa die Hälfte. ... mehr
Die Entwicklung von Impfstoffen gegen Krebs macht Fortschritte: Ein neues Vakzin löst bei der Mehrzahl der NSCLC-Patienten eine deutliche Immunantwort aus und führt zur dauerhaften Bildung spezifischer T-Gedächtniszellen. Diese Responder leben erheblich länger als Non-Responder, sogar ein Langzeitüberleben erscheint möglich. ... mehr
Carboplatin/Paclitaxel verlängern trotz stärkerer Toxizität das Überleben von älteren Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC im Vergleich zu einer Monotherapie mit Gemcitabin oder Vinorelbin signifikant. ... mehr
Erfolgt bei lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom eine kontralaterale prophylaktische Mastektomie, sollten auch die Wächterlymphknoten biopsiert werden, da das Risiko für eine Beteiligung dieser Lymphknoten deutlich erhöht ist. ... mehr
Die jährliche Thorax-Röntgenaufnahme verbessert das Überleben im Vergleich zur normalen Betreuung nicht. Die Lungenkrebs-Mortalität bleibt praktisch gleich. ... mehr
Doxorubicin/Cyclophosphamid/Docetaxel sind beim frühen Mammakarzinom vergleichbar effektiv wie Doxorubicin/Cyclophosphamid gefolgt von Docetaxel. Aber das Toxizitätsprofil der beiden Therapieregime unterscheidet sich: Die Dreifachkombination verursacht häufiger febrile Neutropenien während bei sequentieller Therapie mehr Neuropathien auftreten. ... mehr
Eine zusätzliche Bestrahlung verlängert das Überleben von Pankreaskarzinompatienten im Vergleich zu Gemcitabin allein bei vergleichbarer Lebensqualität signifikant um etwa 2 Monate. ... mehr
Celecoxib steigert das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC unabhängig von der COX-2-Expressionsrate nicht. Die COX-2-Expressionsrate eignet sich nicht als prognostischer Biomarker. ... mehr
Carboplatin plus pegyliertes liposomales Doxorubicin sind beim Ovarialkarzinom zwar nicht wirksamer als die aktuelle Standardtherapie Carboplatin plus Paclitaxel, haben aber ein anderes Sicherheitsprofil und stellen deshalb eine interessante Alternative dar. ... mehr
Die neoadjuvante Behandlung mit Trastuzumab plus Chemotherapie führt zu einer hohen Rate kompletter Remissionen von HER2 positiven Mammakarzinomen. Diese Patientinnen haben ein deutlich besseres Langzeitergebnis als Frauen ohne komplette Remission. ... mehr
Vadimezan, der erste Vertreter der Tumorgefäßblocker, hat in einer Phase III-Studie beim fortgeschrittenen nicht kleinzelligen Lungenkarzinom enttäuscht: Die neue Substanz verlängerte weder das Gesamt- noch das progressionsfreie Überleben. ... mehr
Docetaxel plus Capecitabin sind beim metastasierten Mammakarzinom vergleichbar effektiv wie Docetaxel plus Epirubicin.
Das Nebenwirkungsprofil der beiden Therapien unterscheidet sich jedoch: Mit Docetaxel/Capecitabin kommt es zu mehr Hand/Fuß-Syndromen und Hauttoxizitäten, während mit Docetaxel/Epirubicin mehr schwere hämatologische Toxizitäten auftreten. ... mehr
Die zusätzliche adjuvante Oxaliplatin-Gabe zu 5-Fluorouracil/Folinsäure verlängert das krankheitsfreie Überleben signifikant. Die Gesamtüberlebensdauer hängt dabei vom Lebensalter ab: Patienten unter 70 Jahren profitieren von Oxaliplatin, bei Älteren hat es keinen Effekt. ... mehr
Die alte Krankenversicherungskarte hat nun bald ausgedient. Seit Oktober verteilen die Krankenkassen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) nach und nach an alle Versicherten. Ändern wird sich aber vorerst nicht viel: Die neue Karte hat ein Lichtbild – und die Rezepte werden künftig elektronisch auf der Karte gespeichert. ... mehr
3 Zyklen adjuvantes Epirubicin gefolgt von 3 Zyklen Docetaxel sind bei postmenopausalen lymphknotenpositiven Mammakarzinom-Patientinnen der alleinigen adjuvanten Behandlung mit Epirubicin überlegen. Die sequentielle Therapie steigert krankheitsfreies und Gesamtüberleben signifikant. ... mehr
Gemcitabin verstärkt die Wirkung von Dacarbazin beim fortgeschrittenen Weichteilsarkom. Die Kombination ist eine aktive und gut verträgliche Zweittherapie. ... mehr
Die Analyse der Tumor-Gene ermöglicht eine Überlebens-Prognose für Patientinnen mit frühem Brustkrebs: Genuntersuchungen auf Chemotherapieresistenz, Chemosensitivität und Empfindlichkeit gegenüber einer endokrinen Therapie ermöglichen die Identifikation der Frauen mit den besten Überlebenschancen nach neoadjuvanter Taxan- und Anthracyclin-Therapie. ... mehr
Bei Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen und hohen Laktatdehydrogenase-Werten (LDH) verlängert der orale vaskuläre VEGFR-Inhibitor, Vatalanib, in Kombination mit FOLFOX4 das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu FOLFOX4 allein. ... mehr
Je länger mit dem Beginn der adjuvanten Therapie eines kolorektalen Karzinoms gewartet wird, desto geringer sind die Überlebensaussichten des Patienten. Vier Wochen Therapieverzögerung senken die Überlebenswahrscheinlichkeit um 14%. ... mehr
KRAS-Gen-Mutationen beeinflussen weder die Prognose fortgeschrittener kolorektaler Karzinome noch die Effektivität von Bevacizumab. Durch BRAF-Mutanten wird die Gesamtüberlebensdauer signifikant reduziert – aber die Wirkung von Bevacizumab nicht beeinflusst: Bevacizumab ist bei BRAF-Mutanten und Wildtyptumoren in vergleichbarer Weise effektiv. ... mehr
Die niedrig dosierte Computertomographie revolutioniert das Lungenkrebs-Screening. Das CT entdeckt viele Karzinome in frühen Stadien und senkt die Mortalität von Personen mit hohem Risiko um ein Fünftel. ... mehr
Bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko reduziert eine Langzeitbehandlung mit dem Aromatase-Inhibitor Exemestan die Inzidenz von Mammakarzinomen signifikant, ohne dass schwere Toxizitäten auftreten. ... mehr
Seit kurzem ist das Taschenbuch Onkologie als E-Book erhältlich und kann beispielsweise per iPhone gelesen werden. Links zu den Bestellmöglichkeiten der E-Book-Version finden Sie hier. ... mehr
FOLFIRINOX ist Gemcitabin beim metastasierten Pankreaskarzinom überlegen. Die Überlebensdauer war mehr als 4 Monate länger, allerdings auf Kosten einer höheren Toxizität. ... mehr
Die Kombination von S-1, einem oral applizierbaren Fluoropyrimidin, und Docetaxel, ist eine gute Option für Patienten mit vorbehandelten metastasierten nicht kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC). Bei etwa der Hälfte der Patienten einer Phase-II-Studie war eine Krankheitskontrolle möglich. ... mehr
Nur Kolonkarzinom-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren und gutem Allgemeinzustand profitieren von Panitumumab plus FOLFOX4. Bei schlechten Allgemeinzustand oder KRAS-Mutanten führt FOLFOX4 allein zu einem längeren progressionsfreien und Gesamtüberleben. ... mehr
Wöchentliches Docetaxel plus Calcitriol verkürzt das Überleben von Patienten mit kastrationsresistenten Prostatakarzinomen im Vergleich zum Therapiestandard Docetaxel plus Prednison. Hoffnungsvolle Phase II-Studienergebnisse konnten nicht bestätigt werden. ... mehr
Patienten mit tief invasiven Blasenkarzinomen profitieren von einer neoadjuvanten Chemotherapie. Drei Zyklen Cisplatin, Methotrexat und Vinblastin reduzieren das Mortalitätsrisiko um 16 % im Vergleich zu Zystektomie oder Bestrahlung allein. Das entspricht einem Anstieg der 10-Jahresüberlebensrate von 30 % auf 36 %. ... mehr
Calcium/Magnesium-Infusionen vor und nach Oxaliplatin-Gabe wirken neuroprotektiv und vermindern die chronische, häufig Dosis limitierende kumulative sensorische Oxaliplatin-Neurotoxizität. ... mehr
Zwischen steroidalen und nicht steroidalen Aromataseinhibitoren gibt es keine Kreuzresistenz. Sprechen Mammakarzinom-Patientinnen auf einen nicht steroidalen Aromataseinhibitor nicht mehr an, ist ein steroidaler Aromataseinhibitor oft trotzdem effektiv. ... mehr
Die prophylaktische kraniale Bestrahlung senkt bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem NSCLC die Inzidenz von Hirnmetastasen deutlich. Krankheitsfreies Überleben und Gesamtüberlebensdauer werden aber nicht verlängert. ... mehr
Die Kombination von Vinorelbin plus Trastuzumab ist beim metastasierten Mammakarzinom genauso effektiv wie Docetaxel plus Trastuzumab. Vinorelbin/Trastuzumab ist aber besser verträglich, die Toxizität ist signifikant niedriger. ... mehr
Gemcitabin/Docetaxel führen bei der Mehrzahl der Pleuramesotheliom-Patienten zumindest zu einer Stabilisierung der Erkrankung. Die Kombination ist eine sichere und effektive Second-Line-Option. ... mehr
Neoadjuvantes Anastrozol ist bei Luminal A-Mammakarzinomen effektiver als bei basalen oder HER2-Tumoren. Auch bei Luminal B-Tumoren wirkt Anastrozol, der Langzeiteffekt ist aber nicht so gut wie beim Luminal A-Typ. ... mehr
Die wöchentliche präoperative Docetaxel/Cisplatin-Chemotherapie plus Bestrahlung steigert die Operabilität primär inoperabler, nicht kleinzelliger Lungenkarzinome im Stadium III. Bei vielen Patienten kann der Tumor nach der neoadjuvanten Behandlung komplett reseziert werden. ... mehr
Anastrozol verbessert im Vergleich zu Tamoxifen das krankheitsfreie Langzeit-Überleben postmenopausaler Patientinnen mit frühem Brustkrebs und die Zeit bis zum Rezidiv signifikant. ... mehr
DNA-Reparaturdefekte können kolorektale Karzinome verursachen. Biallele MUTYH-Varianten erhöhen das kolorektale Karzinomrisikobesonders stark. ... mehr
Die Kombination Docetaxel plus Doxorubicin/Cyclophosphamid ist bei Lymphknoten negativem, frühem Hochrisiko-Brustkrebs Fluorouracil plus Doxorubicin/Cyclophosphamid überlegen. Das Taxan verbessert das krankheitsfreie 6-Jahresüberleben signifikant. ... mehr
4 Zyklen Docetaxel in wöchentlichen Abständen plus 3 Zyklen Fluorouracil/Epirubicin/Cyclophosphamid sind eine machbare und effektive neoadjuvante Behandlung großer früher Mammakarzinome. Die objektive klinische Ansprechrate beträgt etwa 50 %. ... mehr
Mit Hilfe molekularer Marker sowie von mRNA- und Genprofilen werden sich bald mit exzellenter Prognose Brustkrebspatientinnen identifizieren lassen, die keine adjuvante Behandlung benötigen. Eine große prospektive klinische Studie belegt den klinischen Nutzen der Biomarker uPA und PAI-1. ... mehr
Die laparoskopische Operation von Kolon- und Rektumkarzinomen führt zu genauso guten Langzeitergebnissen wie die offene Operationstechnik. Das verbesserte Kurzfristergebnis bei laparoskopischem Vorgehen geht nicht zu Lasten des langfristigen onkologischen Resultats. ... mehr
Bei älteren Patientinnen mit geringer kognitiver Leistungsreserve beeinträchtigt die adjuvante Brustkrebs-Chemotherapie die geistige Leistungsfähigkeit. Dieser Abfall ist jedoch vorübergehend, nach einigen Monaten erholt das Gehirn sich wieder. ... mehr
Schon in wenigen Jahren wird jeder Mensch sein persönliches Genom für weniger als 1.000 Euro komplett bestimmen lassen können. Für die individualisierte Krebstherapie bedeutet die genetische Analyse einen erheblichen Forschritt: Viele Tumoren werden auf diese Weise besser verstanden und es können neue Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden. ... mehr
© onkologie2012.de / Letzte Aktualisierung: 26. April 2012



