Kutane T-Zell-Lymphome
Vorbemerkung
Neben den Lymphomen des GIT sind die kutanen die häufigsten extranodalen Lymphome, davon sind 85 % T-Zell-Lymphome (CTCL). Die beiden in der Praxis wichtigsten Erkrankungen, Mycosis fungoides und Sézary-Syndrom, machen 2/3 aller kutanen T-Zell-Lymphome aus. Seltene Hautlymphome, wie das großzellige, CD30-positive CTCL, das CD30-negative CTCL, das subkutane Pannikulitis-ähnliche T-Zell-Lymphom, die lymphomatoide Papulose u. a., wurden nicht berücksichtigt. Hautbeteiligung kommt ebenfalls bei primär nicht-kutanen Lymphomen vor (auch bei B-Zell-Lymphomen).
Zu folgenden Subtypen existieren eigene Seiten:
Mycosis fungoides ![]()
Sézary-Syndrom ![]()
Kutane B-Zell-Lymphome [2]
(B-Zell-Lymphome mit ausschließlichem Hautbefall)
Low-grade-Lymphome (primär kutanes follikuläres Keimzentrumslymphom, primär kutanes Marginalzonen-Lymphom und großzelliges B-Zell-Lymphom): ausschließlich lokale RTx mit 36 Gy, RFS 50 %. Rezidive vorwiegend in der Haut, weitere lokale RTx sinnvoll.
High-grade-Lymphome (primär kutanes diffus großzelliges B-Zell-Lymphom, leg type, aggressiv, vorwiegend im Bereich der unteren Extremität): CTx mit Rituximab und lokale RTx, siehe B-Zell-Lymphome.



