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Supportive Therapie - Schmerztherapie - Zusatzmedikation bei besonderen Schmerzen

Schmerztherapie

Zusatzmedikation bei besonderen Schmerzen

 

Schmerzen, die mit einer reaktiven Depression einhergehen; postzosterische Neuralgien, Neuropathien, brennende Dysästhesien

Antidepressiva, z. B. Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin (z. B. 1 x 25 mg, bei Bedarf steigern auf 3 x 25 mg/1 x 75 mg ret.), evtl. + Haloperidol 3 x 0,5–1 mg

Nervenkompressionsschmerz, gesteigerter Hirndruck

Kortikosteroide, z. B. Dexamethason 4 mg, evtl. mehrmals täglich

Knochenschmerzen

nichtsteroidale Antiphlogistika, z. B. Diclofenac

Intermittierende, stechende Schmerzen

Antiepileptika*, z. B. Gabapentin 300–2.400 mg/d nach Wirkung z. B. Carbamazepin 2 x 200 mg, Tagesdosis bis zu 800 mg, oder Valproinsäure 3 x 300 mg Pregabalin (Lyrica) 150–1.600 mg/d

*Antiepileptika nach Wirkung dosieren (Schmerztagebuch), Wirkung auf Schmerz bereits unterhalb der empfohlenen antiepileptischen Blutspiegel möglich

Spastiken

Muskelrelaxanzien: Baclofen 3 x 5 mg, Steigerung auf bis zu 3 x 25 mg/d